Exposé

In einem Dorf in Uganda werden hebräische Gebete in ostafrikanischen Harmonien gesungen. In Siebenbürgen verbindet ein jüdisches Orchester ungarische, rumänische und Roma Motive in seiner Musik. In einem Club in New York rappt ein ultraorthodoxer Hip-Hop Star von seiner Hoffnung auf den Messias und in einer Loftparty in Montreal verbinden sich Jazz und Hip-Hop mit orientalischen und liturgischen Einflüssen zu einer multikulturellen Tour de Force.

Seit den Tagen der Wanderungen in der Wildnis haben Juden sich die Musik der Welt zu eigen gemacht, sie verändert und weiter getragen.

Die wandernde Muse zelebriert die vielfältigen Klänge und Rhythmen, mit denen unterschiedliche jüdischen Lebenswelten zum Ausdruck gebracht werden. Was mit Lobgesängen von leidenschaftlicher Hingabe begann, entwickelte und veränderte sich im ewigen Exil.